Hallo {{ firstName | Medieninsider }}!
mein Kollege Volker Nünning hat einen spannenden Sachverhalt im RBB-Rundfunkrat recherchiert. Dort sind alle Mitglieder selbstverständlich dem Wohl der Anstalt verpflichtet. Was aber, wenn es ein Mitglied gibt, das relativ offen das Ende des RBB in bisheriger Form herbeiführen will? Klingt paradox, ist aber beim RBB wirklich so. Die ganze Geschichte lesen Medieninsider jetzt bei uns.
Außerdem: Funke will an einigen Regionalzeitungsstandorten die Rolle des Publishers einführen. Heißt: Der Chefredakteur wird auch direkt verantwortlich für das Digitalgeschäft – als zweiter Geschäftsführer. Interessenskonflikte sind somit nicht ausgeschlossen. Mit Torsten Herres habe ich in einem Pro & Contra debattiert: Großes Übel oder schlicht notwendiger Schritt?
Viele Grüße
Manuel
Wie bauen bayerische Medienhäuser echte Beziehungen zu ihrem Publikum auf? Wie stärkt redaktionelles Community Building das Medienvertrauen und welche Rolle spielt menschliche Interaktion im KI-Zeitalter?
Antworten liefert die neue Studie „Community first: Wie Medienhäuser Netzwerke aufbauen und gestalten“ von XPLR: MEDIA in Bavaria in Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie basiert auf Interviews mit Medienschaffenden aus bayerischen redaktionellen Medien und einer repräsentativen Befragung von Community-Mitgliedern.
Bevor wir alle Insights und Learnings teilen, kannst du hier dein Branchenwissen unter Beweis stellen:
Frage 2: Wie viel Prozent der Befragten vertrauen Community-Formaten mit direkter menschlicher Interaktion (z. B. Kolumna oder Charivari „24/7“)?
Die richtige Antwort findest du auch in der neuen Studie „Community first: Wie Medienhäuser Netzwerke aufbauen und gestalten“ von XPLR: MEDIA in Bavaria.

► Beim „Spiegel“ sorgt Chefredakteur Dirk Kurbjuweit mit seinem neuen Roman intern für Kritik, weil das Privatprojekt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als unsensibel empfunden wird. Laut Verlag entstand der Großteil des Buches bereits vor seinem Amtsantritt 2023, den Rest schrieb Kurbjuweit in Urlauben und an Abenden (Kress).
► Satellitenbilder sind laut Marcus Pfeil zu einem wichtigen journalistischen Beweismittel geworden, spätestens seit sie russische Kriegsverbrechen in Butscha dokumentieren halfen. Wegen zunehmender politischer Zugriffsbeschränkungen und KI-Fälschungen arbeitet er an einem unabhängigen Zugang zu mehreren Satelliten und Sensoren (Journalist).
► Die „Süddeutsche Zeitung“ kritisiert, dass die ARD die historische Bedeutung des Erfolgs der US-Demokraten bei den Midterms 2026 mit einer unzureichenden Sondersendung verkannt habe (Süddeutsche).
► Die taz-Kolumne fordert, Journalismus häufiger aus den Redaktionen auf Bühnen und vor ein Live-Publikum zu bringen. Formate wie Reporter-Slams könnten Fakten mit Emotion, Dramatik und direkter Interaktion verbinden und damit neue Aufmerksamkeit schaffen (taz).
► Mehr als vier Jahre nach Beginn der RBB-Affäre startet der Strafprozess gegen Ex-Intendantin Patricia Schlesinger und drei frühere Führungskräfte (DIGITAL FERNSEHEN).
► Internationale Streaminganbieter wollen die geplante Investitionspflicht mithilfe einer selbst beauftragten Umfrage abschwächen, die eine ablehnende Stimmung in der Bevölkerung nahelegt. Unseriös: Weniger als ein Drittel der Befragten kannte das Vorhaben zuvor und viele bildeten sich erst anhand der Darstellung der Gegner eine Meinung (DIGITAL FERNSEHEN).

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