Hallo {{ firstName | Medieninsider }}!
„Fakten, Fakten, Fakten - und dabei an den Leser“ denken - über viele Jahre hinweg wurde dieser Leitsatz mit dem Focus verbunden. Er soll nun ins Jetzt überführt werden und wird sich ändern. Burda arbeitet am Projekt Focus One, das die Focus-Redaktionen das ganze Jahr 2027 begleiten wird, wie Medieninsider exklusiv weiß. Was das für die Teams in München und Berlin bedeutet, welche Lücke Burda erkannt und mit dem Focus besetzen möchte, wo man besser werden möchte und welches ambitionierte Ziel bis Weihnachten gilt, haben wir für Euch recherchiert.
Vor etwas mehr als drei Monaten teilte Axel Springer mit, dass Annett Meiritz und Michael Bröcker die Chefredaktion von Politico Deutschland übernehmen sollen. In beiden Fällen hieß es damals, sie würden "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" wechseln - konkretisiert wurde das nicht. Medieninsider wissen jetzt, wann es für die beiden losgeht und welche Aufgaben direkt zu Beginn warten.
Außerdem: Immer mehr Redaktionen nutzen KI-Assistenten zur Recherche. Ein aktueller Test zeigt aber, dass diese Assistenten keine gute Arbeit verrichten. Warum KI in diesem Fall eine Technik von vorgestern ist, haben wir für Euch aufgeschrieben.
Viele Grüße
Manuel
Wie bauen bayerische Medienhäuser echte Beziehungen zu ihrem Publikum auf? Wie stärkt redaktionelles Community Building das Medienvertrauen und welche Rolle spielt menschliche Interaktion im KI-Zeitalter?
Antworten liefert die neue Studie „Community first: Wie Medienhäuser Netzwerke aufbauen und gestalten“ von XPLR: MEDIA in Bavaria in Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie basiert auf Interviews mit Medienschaffenden aus bayerischen redaktionellen Medien und einer repräsentativen Befragung von Community-Mitgliedern.
Bevor wir alle Insights und Learnings teilen, kannst du hier dein Branchenwissen unter Beweis stellen:
Frage 1: Was ist laut Studie der stärkste Treiber für Medienvertrauen in einer KI-geprägten Welt?
Die richtige Antwort findest du auch in der neuen Studie „Community first: Wie Medienhäuser Netzwerke aufbauen und gestalten“ von XPLR: MEDIA in Bavaria.

► Der Tagesspiegel startet am 4. November den wöchentlichen Livetalk „Zwischenfrage“, in dem Fachleute und Redaktionsmitglieder aktuelle Themen diskutieren und Publikumsfragen aus dem Live-Chat beantworten (Tagesspiegel).
► Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klagen eines Journalisten auf Auskünfte über die Öffentlichkeitsarbeit des BND zum Ursprung des Coronavirus und zu möglichen russischen Angriffen auf Nato-Staaten abgewiesen. Der Schutz der auswärtigen Beziehungen und der Funktionsfähigkeit des Nachrichtendienstes wiege schwerer als der presserechtliche Auskunftsanspruch (Bundesverwaltungsgericht).
► RTL hat seinen Exklusivvertrag mit dem MMA-Veranstalter Oktagon bis 2031 verlängert und wirbt dabei weiterhin prominent mit Christian Eckerlin. Kritiker werfen dem Sender fehlende Distanz vor, weil Eckerlin eng mit den Hells Angels verbunden, vorbestraft und im Rotlichtmilieu tätig ist (F.A.Z.).
► Ein Entwurf für den Digitale-Medien-Staatsvertrag sieht vor, dass mindestens 20 Prozent der Empfehlungen in algorithmischen Feeds aus einem Public-Value-Pool stammen. Bestimmte Angebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen automatisch dazugehören, während private Medien bei besonderem Beitrag zur Vielfalt ebenfalls berücksichtigt werden können (DIGITAL FERNSEHEN).
► MVFP und BDZV schließen sich einer Koalition europäischer und kanadischer Presseverbände an, die zum EU-Kanada-Gipfel bessere Rahmenbedingungen für freie und wirtschaftlich tragfähige Medien fordert (MVFP).
► Das Landgericht Hamburg hat die Sicherstellung von „Zeit“-Interviewaufnahmen mit der älteren Tochter im Block-Verfahren nach einer Verlagsbeschwerde für rechtswidrig erklärt. An den Aufnahmen der jüngeren Tochter hält es wegen möglicher Beweisrelevanz fest; ausgewertet werden sie bis zur Entscheidung des Oberlandesgerichts jedoch nicht (Tagesspiegel).
► ARD und ZDF sollen eine gemeinsame Pressekonferenz zur künftigen Aufgaben- und Kostenverteilung ihrer Spartenangebote abgesagt haben. Hintergrund ist laut „F.A.Z.“ ein interner Streit darüber, wie die Finanzierung der reformierten Gemeinschaftsangebote verteilt werden soll (DIGITAL FERNSEHEN).
► Berlins Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigt rechtliche Schritte gegen den „Spiegel“ sowie eine Beschwerde beim Deutschen Presserat an. Das Magazin hatte vertrauliche Anmerkungen aus der Autorisierung eines Interviews veröffentlicht, in denen Eralp Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie äußerte (Welt).

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