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Hallo {{ firstName | Medieninsider }}!

Klassentreffen in München: Die Medientage bieten in dieser Woche nicht nur Raum für Networking, sondern auch zahlreiche spannende Panels. So war es Johannes Hauner (SZ), erstmals Teil des Audiogipfels, der klarmachte, wieso Podcasts inzwischen zentral für sein Haus seien. Johannes Ott (Radio Gong) warnte derweil eindringlich vor Meta.

Die großen Techkonzerne waren es sowieso, die - ohne bei den großen Panels auf der Bühne zu sein - allgegenwärtig waren. Abwandernde Werbegelder, KI - die Liste der neuerlichen Bedrohungen war lang. Während Zeit-Chef Wegner forderte, alle zu verklagen, die für KI-Training einfach Inhalte absaugen, gab es an einigen Stellen durchaus Überlegungen, wie man sich die neue Technik zunutze machen kann.

Viele Grüße
Manuel

► Bevorzugte Quelle bei Google: Alle bewerben es, aber was bringt es?

► Nach ihrem Bekenntnis zu einem „Fuck AfD“-Poster im Büro relativierte „Bild“-Chefin Marion Horn die Aussage auf LinkedIn. Stefan Niggemeier, Michael Hanfeld und Klaus Boldt kritisieren ihren Rückzug; Boldt nennt das Interview einen „Albtraum für Axel Springer“ (Kress).

► Funke überführt seine digitalen Publishing-Angebote zum 1. Januar 2027 in die Sparten National Brands und Regionalmedien. Funke Digital konzentriert sich künftig auf Beteiligungen, Zukäufe, neue Technologien und den Aufbau einer zweiten Geschäftssäule neben dem Publishing (Funkemedien).

► Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner schlug vor, sich an einer Abspaltung und Übernahme des europäischen TikTok-Geschäfts nach US-Vorbild zu beteiligen. Die Idee stieß bei EU-Kommission und ByteDance offenbar auf wenig Interesse (FT).

► Medientage München: Trotz begrenzter Haushaltsbudgets sehen Streaminganbieter noch Wachstumspotenzial bei älteren Menschen und jungen Nutzern; laut RTL haben 10 bis 15 Millionen Menschen in Deutschland noch nie einen Dienst abonniert (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: Christina Sulebakk räumt ein, dass die Fusion von Skydance, WBD und Paramount bei Beschäftigten Sorgen auslöst, denen die Führung mit Transparenz und offener Kommunikation begegnen müsse. Für das künftige Geschäft setzt sie auf Kooperationen mit YouTube sowie eine flexible Zweit- und Drittverwertung über Plattformen wie Netflix und Prime Video (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: Beim TV-Gipfel begegnen ARD, RTL, ProSiebenSat.1, Netflix, YouTube und Leonine steigenden Produktionskosten, Werbeabwanderung und verändertem Nutzungsverhalten mit demonstrativem Optimismus und Kooperationsbereitschaft. RTL setzt nach der Sky-Fusion auf Größe, die ARD auf gebündelte Angebote, während Netflix stabile Investitionen im deutschsprachigen Markt ankündigte (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: QVC und Sonnenklar TV erschließen mit TikTok, Streaming und interaktiven Formaten neue Vertriebswege, halten aber am linearen Live-TV als wichtigster Verkaufsfläche fest. QVC gewinnt über TikTok überraschend ähnlich alte Kunden wie im Fernsehen, während Sonnenklar TV weiterhin 75 bis 80 Prozent seiner Buchungen im TV-Umfeld erzielt (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: Ingrid Brodnig warnte vor sexualisierten Deepfakes und digitalem Hass, durch die Frauen gezielt degradiert und aus öffentlichen Debatten gedrängt würden. Sie forderte schnellere EU-Verfahren gegen Plattformen, eine konsequentere Rechtsdurchsetzung und mehr digitale Solidarität mit Betroffenen (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: Warnung vor populistischen Kräften und der Macht von Plattformalgorithmen, die den demokratischen Diskurs zunehmend nach wirtschaftlichen Interessen prägen. WDR-Intendantin Katrin Vernau bezeichnete den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Gegenpol, räumte Defizite bei Transparenz, Wirtschaftlichkeit und jungen Zielgruppen ein (DIGITAL FERNSEHEN).

► Medientage München: DAZN investiert frei werdende Budgets nach dem Verlust der Champions-League-Rechte neu und setzt ab 2027 in Deutschland auf Europa und Conference League. Zugleich will der Anbieter Sporthighlights weniger großzügig über soziale Netzwerke verbreiten, weil diese kaum Erlöse bringen (DIGITAL FERNSEHEN).

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