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Briefing für Freitag, 27.02.2026
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Hallo Medieninsider!
Der Euphemismus der Woche kommt aus Köln: „DuMont sichert Zukunft der Kölnischen Rundschau“, lautete die Meldung in eigener Sache, mit der die Übernahme der Herausgeberschaft angekündigt wurde. Was gesichert wird, ist nicht anderes als die Hülle. Die 30-köpfige Redaktion der Kölnischen Rundschau wird nämlich entlassen, befüllt wird der Titel zukünftig aus dem Newsroom des Kölner Stadt-Anzeigers.
Dass DuMont verspricht, als Äquivalent 30 Stellen für neue Angebote zu schaffen, bringt den teils langjährigen Rundschau-Mitarbeitern exakt: nichts.
Was die Branche außerdem bewegt, fassen wir in diesem Briefing zusammen.
Viele Grüße
Marvin
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Beim Medienhaus/NEXT/ 2026 diskutiert die Verlagsbranche neue Ideen und Konzepte im Journalismus. Erfahren Sie, wie KI und Gamification die Medien verändern und neue Geschäftsmodelle entstehen. Erleben Sie Best Practice mit innovativen Ansätzen bei Loyalty & Community sowie viel Raum für Networking und Austausch – auch beim Get-together in der SZ-Panoramalounge mit Blick über München.

► DuMont wird Herausgeberin der Kölnischen Rundschau. Der Heinen-Verlag wird zum 31. März die redaktionelle Tätigkeit für die Tageszeitung einstellen, die Marke soll im Print und online bestehen (EPD Medien).
► Dem ZDF-Fernsehrat liegen für die Intendantenwahl am 13. März sieben Bewerbungen vor, darunter auch Amtsinhaber Norbert Himmler (EPD Medien).
► Der Deutsche Presserat verzeichnete 2025 mit 102 Rügen eine neue Rekordzahl. Häufigste Beanstandungen: Verletzungen der journalistischen Sorgfaltspflicht und des Persönlichkeitsschutzes (NTV).
► Washington Post startet mit Verified einen Creator-geführten Newsletter auf Beehiiv. Er wird vom ehemaligen Politikreporter Dylan Wells verfasst und beleuchtet die milliardenschwere Creator-Economy sowie deren Einfluss auf verschiedene Branchen (Axios).
► Netflix steigt im Bieterkampf um Warner Bros. Discovery aus. Paramount Skydance hatte zuletzt 31 US-Dollar pro Aktie geboten (Axios).
► Nach einem kritischen Bericht (Sportschau) werden die ARD-Journalisten Hajo Seppelt und Jörg Mebus von einer Pressekonferenz des Eisschnelllaufverbands DESG ausgeschlossen (Focus Online).
► ARD-Vorsitzender Florian Hager weist nach einer falschen Videosequenz im Bericht aus Berlin Vorwürfe der gezielten Manipulation zurück und betont, dass fehlerhafte Bildschnitte keine bewussten Täuschungsversuche darstellen (Linkedin).
► ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten begründet die Abberufung der New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht mit einem Verstoß gegen KI-Standards. Sie habe „unprofessionell“ mit Netzmaterial gearbeitet (SZ).
► Das OLG Köln bestätigt das Verbot, wonach Joyn Inhalte aus der ARD-Mediathek nicht ohne Erlaubnis übernehmen darf (Justiz NRW Online)
► ARD-Radios setzen künftig KI ein, um regionalisierte Verkehrsmeldungen und Wetterinfos zu senden, berichtet Volker Nünning. Das wird in den Sendungen Pop - Die Abendshow und Popnacht am 3. März eingeführt (EPD Medien)

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