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Briefing für Dienstag, 16.06.2026
erstellt für Medieninsider
Hallo Medieninsider!
Über eine Sache wurde bei Mathias Döpfners KI-Kommentar in der Welt noch gar nicht gesprochen: Dass er ihn nicht mit ChatGPT von OpenAI geschrieben hat, sondern mit Gemini – ausgerechnet vom sonst so massiv kritisierten Google. Das ist auch interessant, weil Axel Springer als erster Medienkonzern überhaupt eine Exklusivvereinbarung mit OpenAI geschlossen hatte. Was daraus wohl geworden ist?
Auch wir haben uns intensiver mit Döpfners KI-Kommentar auseinandergesetzt, aber auch mit der Causa Casdorff beim Tagesspiegel. Beide Vorfälle zeigen, wie überfordert Medien im Umgang mit KI sind. Im Fall des Tagesspiegel müssen wir uns womöglich bald fragen, wer hier eigentlich wen beschädigt hat.
Das und mehr News und Entdeckungen aus der Branche findest du in deinem Dienstagsbriefing.
Viele Grüße
Marvin
Dieser Text wurde in mehrstufiger Zusammenarbeit mit einer KI, genauer mit Gemini (Google) generiert. Die Erzeugung des Endresultats dauerte ungefähr drei Stunden. Marvin Schade verbürgt sich dafür, mehrfach am vorgeschlagenen Text von Gemini gearbeitet zu haben – mit und ohne Hilfe von KI. Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik sind auf den Human in the loop zurückzuführen. Mehr Informationen darüber, wie der Artikel entstanden ist, findest du hier:

► Handelsblatt hat einen Gastbeitrag von Digitalminister Karsten Wildberger vorläufig offline genommen, um ihn auf unkenntlich gemachte KI-Nutzung zu überprüfen. Das Ministerium bestätigte die KI-Unterstützung bei der Texterstellung (Handelsblatt).
► Der Tagesspiegel entbindet seinen früheren Chefredakteur und Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben – weil er mehrfach Meinungsartikel mit Hilfe von künstlicher Intelligenz verfasst hat (Medieninsider).
► Auch die Jüdische Allgemeine hat zwei Gastkommentare von Casdorff wegen KI-Verdachts depubliziert (Jüdische Allgemeine).
► „Man muss der Frankfurter Allgemeinen dankbar sein, dass sie Voigts KI-Schrott von der Seite geworfen hat“: René Pfister glaubt, dass durch KI eine „Gesellschaft der Trickser und Hütchenspieler“ entsteht (Spiegel)
► „Branche hat in Teilen das Gefühl dafür verloren, worin der eigene Mehrwert eigentlich besteht.“ Auch Jana Ballweber kritisiert den Einsatz von KI beim Verfassen von Artikeln (Medium Magazin)
► Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an, weil der Sender in ZDF heute live suggeriert hatte, er habe zu Protesten eines „rassistischen Mobs“ gegen Migranten in Nordirland aufgerufen (Handelsblatt, X).
► Palantir scheitert gegen Republik: Das Handelsgericht Zürich hat 22 von 23 Forderungen auf Gegendarstellung abgewiesen. Nur eine Aussage zur Herkunft der Software Foundry musste ergänzt werden (Heise).
► Die BBC plant im Nachrichtenbereich in den kommenden Tagen die Streichung von mehreren hundert Stellen – als ersten Schritt. Insgesamt könnte der Personalabbau rund 2.000 Jobs im gesamten Unternehmen kosten (FT).
► Fox Corporation übernimmt den Streaming-Anbieter Roku in einem Bar- und Aktiengeschäft im Wert von rund 22 Milliarden US-Dollar (Heise).
► Laut Reuters Institute Digital News Report 2026 nutzen nur fünf Prozent der Befragten KI-Chatbots für Nachrichten. Newsfluencer erreichen zwar 13 Prozent der Befragten und gelten als unterhaltsamer, doch nur elf Prozent halten sie für vertrauenswürdiger als traditionelle Medien (Leibniz HBI).
► Ulf Poschardt findet, dass rechte Portale wie Nius, Junge Freiheit und Apollo News wegen des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks „notwendig“ seien. Julian Reichelt bezeichnet er als hervorragenden Chefredakteur, sieht ihn aber als „zu woke“ mit Verweis auf die Refugees Welcome-Kampagne bei Bild (Stern).
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